Lefkas

Nachdem unser Paket pünktlich kam, ging es am 5.6. weiter nach Lefkas. Dort gibt es eine Brückendurchfahrt in den Kanal von Lefkas, erinnert irgendwie an Holland. Wieder haben wir Glück mit einem Parkplatz gleich am Stadtkai. Hier gibt es eine sehr nette Innenstadt mit allen Geschäften, die man sich so wünscht. Am nächsten Abend dann ein Treffen mit anderen Seglern aus Facebook incl. Livemusik in einer tollen kubanischen Bar. War richtig Klasse! Für Freitag hatten wir dann ein großes Quad gemietet und umrundeten einmal komplett Lefkas. Mal was anderes aus der Landperspektive und eine sehr schöne Tour. Zumal wir schon länger mal mit so einem Teil fahren wollte . Samstag ging es dann raus in die One Tree Bucht, das erste mal dieses Jahr vor Anker und Schwimmen. Bei 23 Grad Wassertemperatur schon ganz ok. Und unser neues Crewmitglied Abby fuhr ohne Probleme mit dem Schlauchboot mit uns an Land, da waren wir echt froh! Auch hier trafen wir einen Seglerkollegen und erhielten viele wertvolle Tipps für Griechenland, da er seit 13 Jahren hier ist.  Zusammen ging es am nächsten Tag nach Nydri. Wir ankerten vor einer gemütlichen Taverne und abends gab es dort leckeres Essen. Bei der Gelegenheit erfuhren wir, dass es hier echt teuer ist, wenn irgendwelche abgelaufenen Signalmittel, Feuerlöscher, Rettungswesten oder Rettungsinsel an Bord ist. So segelten wir denn gestern nochmal zurück nach Lefkas zum Einkaufen und Prüfung der (kürzlich) abgelaufenen Westen. Die Strafen sollen 4-Stellig sein. Das ist uns dann doch zu Viel!

Da es inzwischen durchweg über 30 Grad ist, geht es morgen früh wieder raus zum Ankern und Schwimmen!

Korfu bis Preveza

Nach 5 Tagen verlassen wir Korfu und segeln weiter zur Insel Paxos! Dort geht es zu dem Postkartendörfchen Gaios. Schon bei der Einfahrt sieht das einfach nur idyllisch aus. Der Stadtkai ist mitten im Dorf. Livemusik empfängt uns, und wir sind einfach nur begeistert. Nur für unsere Hundis findet sich kaum Grün. Daher segeln wir am nächsten Tag weiter nach Preveza. Zunächst mal in eine Marina gegenüber der Stadt, aber nur knappe 2 km vom Flughafen entfernt. Wir haben dort ein Auto reserviert, da wir uns überlegt haben, dass wir mit dem Boot nach Athen und zurück alleine 6 Fahrtage haben. Und auch der Kanal von Korinth ist richtig teuer. Das würde sich nur lohnen, wenn wir in die Ägäis wollten. Da wir aber im ionischen Meer bleiben wollen und von hier Mitte Juli wieder nach Italien segeln, haben wir entschieden, dass das einfacher mit einem Auto geht. Also Sonntag früh um 6 los. Es sind ca. 350 km und es gibt eine neue Autobahn! Unterwegs wundern wir uns, dass wir an allen Mautstellen freie Fahrt bekommen. Auf Nachfrage sagt man uns, dass der Präsident dies wohl wegen der Europawahl angeordnet hat. Wir Danken! Unser Auto kommt in eine Tiefgarage Nähe der Akropolis. Diese umrunden wir dann leider nur von Außen, da wir trotz Rucksäcken für die Hunde dort nicht reindürfen. Aber auch die endlosen Schlangen vor den Kassen sind nicht lustig. Von daher hält sich die Trauer in Grenzen. Nach Der Akropolis stärken wir uns im Hardrockcafe Athen, ehe wir uns in das Altstadtgetümmel rund um die Akropolis stürzen. Uns gefällt auch nur dieser recht überschaubare Bereich. Es gibt hier noch diverse Ausgrabungen! Ansonsten haut uns die Stadt nicht wirklich vom Hocker, da waren wir schon in vielen Städten mit schönerem Flair. Dies bestätigt unsere Entscheidung, nicht mit dem Boot zu fahren!

Auf der Rückfahrt fahren wir von der Autobahn ab, um in den Kanal von Korinth rein zu gucken. Eine Durchfahrt hätte uns in eine Richtung ca. 180 Euro gekostet! Ganz schön heftig für diese kurze Strecke. Sieht aber echt imposant aus. Letzter Stopp war dann im antiken Teil der Stadt Korinth. Dann ging es heim zum Boot.

Gestern Morgen haben wir dann das Boot gegenüber an den Stadtkai verlegt. Erstens kommt man sonst kaum in die Stadt, nur durch einen Tunnel aber nur für Autos, kostet auch jedesmal hin und zurück 6 Euro. Und die Marina war mit 47 Euro pro Nacht auch nicht gerade günstig. Aber am Stadtkai wollten wir das Boot nicht alleine lassen, da es immer zu Ankerchaos kommen kann. Dann sollte man besser auf dem Boot sein. Hier ist es klasse, es gibt Strom, Wasser, und in der Nähe Duschen. Auch ein Bäcker ist gleich um die Ecke. Die Kneipe vor der Türe hat auch gutes Internet. Es kam dann gleich der sehr gut Deutsch sprechende Besitzer einer Taverne vorbei. Dort haben wir gefragt, ob er ein Paket für uns annehmen würde, kein Thema. Von daher bleiben wir, bis es eintrifft, ca. Eine Woche. Da Preveza ein hübsches Städtchen ist, mit Allem was man braucht, incl Lidl, macht uns das gar nichts. Da kann das Meer noch etwas wärmer werden, ehe wir vor Anker auf den Inseln gehen!

Insgesamt fühlen wir uns sehr wohl hier in Griechenland!

Griechenland (Korfu)

Gestern morgen (17.5.) ging es voller Vorfreude auf zum Crossing von Italien nach Griechenland. Wind war super und wir rauschten mit halben Wind nur so dahin. Daher kamen wir früh an der kleinen Insel Othonoi an, die liegt ca. 25 Seemeilen vor Der Insel Korfu. Dort war auch ein schöner (kostenloser) Platz am Kai frei. Gegen Abend ging es dann in das kleine, überschaubare Dorf und wir landeten in einer gemütlichen Taverne. Die Chefin kochte selber und es war alles sehr lecker. Wohl teurer, als wenn man in Deutschland zum Griechen geht😬. Egal, war es uns wert.

Heute morgen ging es dann weiter Richting Insel Korfu. Wir hatten geplant, im oberen Bereich die kleine Stadt Kassiopeia anzulaufen. Aber der Hafen war leider schon voll. Jetzt hatten wir die Wahl zwischen Ankern ohne Möglichkeit in das Szädtchen zu kommen, oder weiter bis zur Stadt Korfu. Wir entschieden uns für die Stadt! Einfach mal wieder bummeln und Stadtleben genießen. Direkt vor der Altstadt gibt es einen (auch kostenlosen) Stadthafen. So folgte unser erstes Anlegen mit eigenem Anker am Bug statt Mooringleinen. Hatten wir uns schwieriger vorgestellt. Aber eher das Gegenteil war der Fall. Der Buganker hält das Boot gut stabil, und man kann gemütlich rückwärts in die Parklücke. Gleich auf in die erste Taverne auf ein eisgekühltes, leckeres griechisches Bier. Der anschließende Bummel durch die Altstadt von Korfu hat uns richtig begeistert. Sehr schöne Altstadt! Und wir haben noch nicht alles gesehen, da ja heute der letzte und spannende Spieltag der Fußball Bundesliga war. Zum Glück aufgrund der Zeitverschiebung erst um 16.30! Morgen geht es dann weiter mit Sightseeing, Montag dann zum Lidl, ist nur 2 km entfernt, für die nächste Zeit  vor Anker müssen wir nochmal Einiges Bunkern.

Insgesamt sind wir bis hierher seit Gaeta nun 544 Seemeilen (1008 km) gefahren! Seit der Nordspitze Korfus bewegen wir uns jetzt wieder südwärts!

Vibo Marina bis S.Maria di Leuca

Wir haben inzwischen unseren letzten italienischen Zwischenstopp erreicht. Irgendwie sieht es hier gar nicht mehr Italienisch aus. Der Weg hierhin war recht lang mit mehreren größeren Törn von 60 bis 70 Meilen pro Tag. Zunächst ging es von Vibo Marina aus in die Straße von Messina. Dies ist aufgrund starker Strömungen schon recht spannend. Das Boot entwickelt da glatt ein Eigenleben. Wir übernachten dann mitten in der Straße von Messina in Reggio, der Hauptstadt der Mafia. Der Hafen ist nicht wirklich schön und weit weg von der Stadt. Dafür gibt es leckeres Eis. Die Stadt bietet alle namhaften Geschäfte,  aber wirklich schön ist es nicht. Auch die nächsten Städte Roccella und Crotone sind nicht wirklich schön. Kalabrien gefällt uns insgesamt nicht. Es sieht alles sehr ungepflegt und ärmlich aus, wird auch das „Armenhaus Italiens“ genannt. Santa Maria di Leuca gehört aber zu Ampulien. Scheint ein Badeort für Reiche zu sein. Viele tolle Villen, aber kaum Geschäfte. Hier im Hafen kommt alles an auf dem Weg nach Griechenland oder von dort kommend, ebenso auf dem Weg in die Adria oder von dort kommen. Wetterbedingt machen wir wieder etwas Pause, ehe es dann am Freitag nach Griechenland geht. Sind schon ganz gespannt. Wollen Zwischenstopp auf einer kleinen Insel vor Korfu machen, dann ist der Weg nicht ganz so weit. Alle, die wir hier treffen, berichten uns nur Gutes von Griechenland. Soll vor Allem günstiger sein als das doch teure Italien. Wir werden berichten!

Saisonstart 2019, Gaeta – Vibo Marina

Mit einem etwas holprigen Saisonstart ging es am 29.4. endlich los. Entgegen der Wetterprognose gab es viel Wind, Regen und Welle, was besonders unserem neuen Crewmitglied Abby nicht bekam. Sie musste leider die Fische füttern.  Trotzdem war es eine rauschende Fahrt nach Ischia. Als wir dort ankamen, schien dann auch wieder die Sonne, und so konnten wir zu einem ausgedehnten Stadtbummel aufbrechen. Die Insel ist schon wunderschön! Am nächsten Morgen ging es bei bestem Wetter weiter nach Capri, dies war der letzte halbwegs bezahlbare Tag, ehe es ab 1.5. mit 190 Euro pro Nacht doch etwas happig wird. Hier ist schon richtig was los. Zum Glück gab es einen Zug in die Oberstadt, der Anstieg ist doch schon lang und steil. Auch diese Insel ist wunderschön, aber eben alles sehr touristisch und teuer. Trotzdem sind wir froh, dort gewesen zu sein und auch der Sonnenuntergang ließ uns nicht im Stich! Am nächsten Tag ging es dann wieder ans Festland nach Acciaroli, einer kleinen, aber feinen Stadt. Hier gibt es sogar noch kostenlose Transitplätze. Die nächste Etappe ist dann mit knapp 60 Meilen recht lang, aber Wind und Welle sind bis jetzt immer mit uns. Dort in Cetraro Marina ist die Hafeneinfahrt übel, eine Sandbank ragt weit raus, und auch an der anderen Seite sieht das nicht prickelnd aus, aber wir kommen heil rein. Angeblich wird nächste Woche gebaggert. Hafen und Ort nicht prickelnd, nur teuer. Aber der einzige Hafen auf der Etappe, wo wir rein können. Als nächstes haben wir uns eine Marina kurz vor Tropea (96 Euro/Nacht im Mai😫) ausgesucht, da uns das zu teuer ist für mind. 4 Nächte, die Marina Stella del Süd in Vibo Marina, mit super Bewertungen und bezahlbar, da wir ja länger  bleiben müssen. Es ist eine Sturm-und Schlechtwetterfront im Anmarsch . Wir kommen gerade mit den ersten Regentropfen und Wind noch rein. So einen tollen Service schon beim Anlegen haben wir noch nicht erlebt. Und dieser tolle Service und die Freundlichkeit zieht sich durch alle Bereiche. Der Ort ist zwar nicht hübsch, aber es gibt alles, was man braucht. Und der Hafen hat sehr gute Sanitäranlagen und das erste funktionierende Wifi seit Gaeta! Zudem liegt er sehr geschützt. Hier bleiben wir, bis wir durch die Straße von Messina können! Nach vielem Hin und Her haben wir uns entschieden, nach Griechenland zu segeln!

Frühjahr 2019 Gaeta

Irgendwie ist das Frühjahr so schnell verflogen, dass der Blog etwas in Vergessenheit geriet, aber jetzt! Nach so unnötigen Dingen wie umgeknickter Fuß und dicker Bronchitis starteten wir Anfang März zunächst mal nach Deutschland. Mit vollgepacktem Mietwagen ging es los. Ein Zwischenstopp in Kufstein war sehr schön. Die Tage in Deutschland abwechslungsreich, aber auch stressig. Viele Treffen mit Freunden und Familien waren nach langer Zeit wieder sehr schön. Auf dem Rückweg ging es dann erstmal in Urlaub (obwohl ich gehört habe, Rentner machen keinen Urlaub, die Reisen😂). Also auf in die Dolomiten in eine traumhafte Woche Skiurlaub!

Nach unserer Rückkehr wurde es dann Zeit für den Frühjahrsputz, Deck und Edelstahl polieren, sowie Vorbereitung zum Auskranen! Geplant war Antifouling und Rumpf polieren. Leider stellte sich kurz vorher beim geplanten Ölwechsel heraus, dass Salzwasser im Maschinenraum war. Eine Kontrolle durch den Fachmann ergab, dass der Wassersammler wohl einen Riß hat. Dieser ist natürlich so unter der Maschine verbaut, dass zur Reparatur der ganze Motor raus musste. Gesagt, getan. Mittels Kran wurde der Motor (an Land) aus dem Maschinenraum gehoben und mitten im Salon geparkt. Dabei wurde noch ein Defekt an der Dämpfung der Kupplung gefunden. Dummerweise wurde von Yanmar zweimal ein falsches Ersatzteil geschickt. Dadurch dauerte der ganze Spaß zwei Wochen und wir konnten in der Zeit nicht an Bord wohnen. Also ab zu AirBnB und ein Appartment gebucht und bezogen. Am Gründonnerstag gegen Abend kamen wir endlich wieder ins Wasser. Zum Glück! An Land ist irgendwie doof! Jetzt kommt noch ein Sturm und dann wollen wir endlich los Richtung Süden!

Frohe Weihnachten

oder Buon Natale, wie es hier heißt.🎄Das wünschen wir Euch Allen von der leuchtenden Amica aus dem weihnachtlichen Gaeta.

Letzte Woche haben wir noch einen Ausflug mit dem Zug nach Neapel gemacht. Dort gibt es eine ganze Krippenstraße mit wundervollen, handgefertigten Krippen und Figuren aller Art. Leider haben wir dafür derzeit keinen Platz! Sonst wäre das teuer geworden. Mit unserer kleinen Community haben wir letztes Wochenende noch ein gemütliches Glühwein Trinken mit anschließendem Restaurantbesuch veranstaltet. Nachher werden wir noch unseren Weihnachtsmarkt direkt vor der Haustüre besuchen. Danach gibt es wie üblich Kartoffelsalat und Würstchen, ehe auch wir morgen ein leckeres Weihnachtsessen zubereiten und die Feiertage ganz in Ruhe genießen.

Für nächste Woche sagen wir schon mal: einen guten Rutsch ins Jahr 2019!🎆🥂

GAETA

Jetzt wollen wir uns nach langer Zeit doch mal wieder melden! Bis jetzt waren wir irgendwie immer im Stress. Erstmal müssten wir ankommen und unser Umfeld erkunden. Dann  reiste unser neues Crewmitglied Abby (reinrassiger Strassenköter von den Azoren🤣) an, usw. Aber inzwischen haben wir uns gut hier eingelebt. Die Stadt ist sehr lebendig und die Menschen offen. Zur Sprachschule gehts jetzt auch schon. Und seit 3. November haben wir hier schon Weihnachten, sogar mit Eislaufbahn. Inzwischen haben wir Pompeij und Rom, sowie Deutschland besucht, also überhaupt keine Langeweile. Pompeij war viel größer als erwartet, aber super interessant. Rom natürlich eh. Da müssen wir noch öfter hin. Inzwischen hat sich hier auch eine kleine aber feine und  nette Deutsch-englisch-schwedische Community gebildet mit regelmäßigen Barbecues! Jedes Wochenende finden hier direkt vor dem Hafen Lichterumzüge und Feuerwerk statt, Weihnachten ganz bunt! Zum Glück haben wir auch nette italienische Bekanntschaft mit guten Deutschkenntnissen geschlossen, dies ist hier sehr hilfreich. Die Stürme haben wir ganz gut überstanden bis auf einen Relingschaden. Aber das wird auch wieder. Insgesamt liegen wir hier sehr Geschützt

und ruhiger als in Cartagena. Es regnet in Gaeta wohl auch etwas öfter als dort, dafür ist es hier aber sehr schön grün! Jetzt wird es für uns erst Mal etwas ruhiger. Demnächst steht noch Neapel auf dem Programm. Nachdem wir dort letztens mal unbeabsichtigt mit dem Mietwagen reingerasselt sind, haben wir entschieden mit dem Zug dorthin zu fahren🤣

Alghero bis Gaeta

Mit unseren Besuchern Elina und Alex ging es von Alghero aus wieder nördlich und erneut durch die Fornelli Passage. Dort wurde im Karibischen Wasser geankert! Weiter ging es nach Castelsardo in den Hafen und dann zum Capo Testa. Dann machten wir erneut den Sprung nach Korsika, Bonifacio! Die letzte Etappe mit den Kids ging dann auf die Insel La Maddalena in den Hafen, ein wunderschönes Städtchen. Nach einem letzten schönen Abend setzten wir sie in die Fähre nach Palau. Wir segelten dann noch einmal nach Aranci, da es uns dort sehr gut gefallen hatte. Auch bekannte Schiffe kamen wieder dahin. Von dort machten wir einen großen Schlag von 155 Seemeilen zur Insel Ponza. Leider konnten wir aufgrund der Windrichtung nicht vor der Stadt Ankern, aber in einer wunderschönen Bucht. Eigentlich wollten wir hier noch 2 Wochen bleiben. Doch uns erreichte die Warnung vor einem Medicane, dass ist ein Hurricane im Mittelmeer. Danach dann gleich ein Mistral. Also entschieden wir uns kurzfristig früher nach Gaeta zu segeln und machten uns trotz Regen und Gewitter sofort auf den Weg und erreichten Gaeta mit dem letzten Tageslicht. Hier wurden wir super freundlich empfangen. Auch was wir so im Vorbeisegeln sahen, gefiel uns schon sehr gut. Das bestätigte sich am nächsten Tag : sehr viel Grün direkt am Hafen, also toll für unseren Hundi, Bäcker und alle wichtigen Geschäfte gleich gegenüber. Ebenso der Eingang in die wirklich urige Altstadt. Wobei wir den größten Teil der Stadt, wie auch dass Castell etc. erst noch erkunden müssen und wollen. Zur Zeit machen wir erst mal „klar Schiff“! Die Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten sind ebenfalls Bestens! Und das Personal in der Marina super nett und unterstützend!

Es war eine spannende und sehr interessante Saison. Wir haben soviel Neues erlebt und gesehen und wieder viele tolle Menschen kennengelernt! Insgesamt haben wir diese Saison 1.589 Seemeilen oder 2.781 km zurückgelegt! Jetzt geht die Amica in den verdienten Winterschlaf und wir freuen uns auf eine schöne Zeit in „Bella Italia“

Cagliari – Alghero

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Von Cagliari geht es in kleinen Etappen langsam wieder nach Norden. Wir kommen aber nur langsam vorwärts, da wir erstens Zeit haben, und Zweitens jeden Tag ab dem frühen Nachmittag ein Gewitter kommt. Diese dauern bis in den späten Abend hinein. Die Blitze verschonen uns zum Glück. Ein befreundetes Boot hatte leider nicht soviel Glück. Zuerst laufen wir Pula an, dort gibt es die älteste antike Stadt Sardiniens.

In den nächsten Tagen hangeln wir uns langsam weiter nördlich. Die Gewitter dauern insgesamt 10 Tage, danach ist ein Mistral angesagt. Daher entscheiden wir uns, nach Bosa in den Hafen zu gehen. Wir buchen uns hier für 3 Tage ein, da die Stadt sehr schön sein soll. Sie liegt am einzigen schiffbaren Fluss Sardiniens.Am ersten Abend essen wir dann erstmal die beste Pizza, seit wir auf Sardinien sind! Am nächsten Tag machen wir uns dann mit dem Dinghi auf Richtung Stadt. Zu Fuß sind das nämlich knapp 2 Kilometer. Und ich zur Zeit etwas fußlahm. Man kann da prima direkt an der Altstadt überall festmachen. Danach finden wir gleich so einen süßen Touristenzug und steigen ein. So sehen wir prima die ganze, wunderschöne Stadt. Bosa hat wohl mal die Wahl zur schönsten Stadt Italiens gewonnen. Am Sonntag kommt dann der angesagte Mistral und wir nutzen die Zeit noch zum Waschen und einkaufen!

Montag morgen geht es dann auf zur letzten Etappe nach Alghero. Jetzt haben wir Sardinien einmal umrundet. Es war eine schöne Tour. Sardinien ist eine tolle Insel, allerdings liegt der Schwerpunkt auf  der Natur und tollem Wasser, weniger auf vielen tollen Städten. Es gibt überwiegend  viele kleine nette Dörfer/Städtchen. Einkaufen ist nicht gerade günstig und die Häfen leider teuer. Dafür bieten sie meist noch nicht mal ordentliche Sanitäranlagen, von einigen Ausnahmen abgesehen. Die Bewohner hier waren ausnahmslos sehr freundlich und hilfsbereit, auch unser Hundi war immer gerne gesehen. Nun warten wir in Alghero, bzw. einer Ankerbucht in der Nähe auf unseren Besuch am 2.9. .  Zusammen geht es dann wieder nördlich Richtung Maddalena Archipel!