Saisonstart 2019, Gaeta – Vibo Marina

Mit einem etwas holprigen Saisonstart ging es am 29.4. endlich los. Entgegen der Wetterprognose gab es viel Wind, Regen und Welle, was besonders unserem neuen Crewmitglied Abby nicht bekam. Sie musste leider die Fische füttern.  Trotzdem war es eine rauschende Fahrt nach Ischia. Als wir dort ankamen, schien dann auch wieder die Sonne, und so konnten wir zu einem ausgedehnten Stadtbummel aufbrechen. Die Insel ist schon wunderschön! Am nächsten Morgen ging es bei bestem Wetter weiter nach Capri, dies war der letzte halbwegs bezahlbare Tag, ehe es ab 1.5. mit 190 Euro pro Nacht doch etwas happig wird. Hier ist schon richtig was los. Zum Glück gab es einen Zug in die Oberstadt, der Anstieg ist doch schon lang und steil. Auch diese Insel ist wunderschön, aber eben alles sehr touristisch und teuer. Trotzdem sind wir froh, dort gewesen zu sein und auch der Sonnenuntergang ließ uns nicht im Stich! Am nächsten Tag ging es dann wieder ans Festland nach Acciaroli, einer kleinen, aber feinen Stadt. Hier gibt es sogar noch kostenlose Transitplätze. Die nächste Etappe ist dann mit knapp 60 Meilen recht lang, aber Wind und Welle sind bis jetzt immer mit uns. Dort in Cetraro Marina ist die Hafeneinfahrt übel, eine Sandbank ragt weit raus, und auch an der anderen Seite sieht das nicht prickelnd aus, aber wir kommen heil rein. Angeblich wird nächste Woche gebaggert. Hafen und Ort nicht prickelnd, nur teuer. Aber der einzige Hafen auf der Etappe, wo wir rein können. Als nächstes haben wir uns eine Marina kurz vor Tropea (96 Euro/Nacht im Mai😫) ausgesucht, da uns das zu teuer ist für mind. 4 Nächte, die Marina Stella del Süd in Vibo Marina, mit super Bewertungen und bezahlbar, da wir ja länger  bleiben müssen. Es ist eine Sturm-und Schlechtwetterfront im Anmarsch . Wir kommen gerade mit den ersten Regentropfen und Wind noch rein. So einen tollen Service schon beim Anlegen haben wir noch nicht erlebt. Und dieser tolle Service und die Freundlichkeit zieht sich durch alle Bereiche. Der Ort ist zwar nicht hübsch, aber es gibt alles, was man braucht. Und der Hafen hat sehr gute Sanitäranlagen und das erste funktionierende Wifi seit Gaeta! Zudem liegt er sehr geschützt. Hier bleiben wir, bis wir durch die Straße von Messina können! Nach vielem Hin und Her haben wir uns entschieden, nach Griechenland zu segeln!

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