Lyon bis Auxonne

Weiter geht es bei kühlerem Wetter, nachdem wir in Lyon noch bei 29 Grad angekommen waren. Ist aber auch mal ganz angenehm. Fahren am ersten Tag 119 km in 12 Stunden, finden in Tournus einen prima Anleger in der Stadt. Gestern ging es weiter über die Saone bei inzwischen sehr kühlem und regnerischem Wetter. Da haben wir nach 6 Stunden und 55 km schlussgemacht und sind in Verdun-sur le Doubs in einen kleinen Hafen gefahren. Mussten doch tatsächlich mal die Heizung anmachen. Heute morgen ging es dann weiter in die Petite Saone. Die dritte Schleuse heute war dann erstmals wieder eine kleine Automatikschleuse. Scheinbar haben wir aber alles vergessen, was wir vor drei Jahren gelernt haben: die Drehstange zum Öffnen der Schleuse haben wir ja noch gefunden, dann rein, auf unsere linke Lieblingsseite und festgemacht. Dann wundern wir uns, warum das Tor nach einigen Minuten immer noch nicht zugeht. Ein zufälliger Blick nach rechts erinnert uns an die Technik, da ist nämlich in der Schleusenwand eine Stange, an der man ziehen muss. Da wir nicht umlegen wollten, ist Klaus dann rausgeklettert und über das andere Tor rüber, Stange betätigt, dann ging auch tatsächlich das Tor zu. 🤣 Nach der Schleuse haben wir uns dann wieder nach gut 6 Stunden entschlossen Feierabend zu machen, da es nun dauerhaft regnete, diesmal in Auxonne, einer etwas größeren Stadt. Klaus hat dann noch einige Kanister Diesel an der Supermarkttankstelle geholt , da der an der vorher gesehenen Wassertankstelle 40 Cent! pro Liter teurer ist. Morgen soll das Wetter wieder besser werden, dann geht es in einen Kanal von ca. 220 km mit 110 Schleusen! und zwei Tunneln, von denen einer fast 5 km lang ist. Langweilig wird es also nicht.

 

 

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