Wir haben inzwischen unseren letzten italienischen Zwischenstopp erreicht. Irgendwie sieht es hier gar nicht mehr Italienisch aus. Der Weg hierhin war recht lang mit mehreren größeren Törn von 60 bis 70 Meilen pro Tag. Zunächst ging es von Vibo Marina aus in die Straße von Messina. Dies ist aufgrund starker Strömungen schon recht spannend. Das Boot entwickelt da glatt ein Eigenleben. Wir übernachten dann mitten in der Straße von Messina in Reggio, der Hauptstadt der Mafia. Der Hafen ist nicht wirklich schön und weit weg von der Stadt. Dafür gibt es leckeres Eis. Die Stadt bietet alle namhaften Geschäfte, aber wirklich schön ist es nicht. Auch die nächsten Städte Roccella und Crotone sind nicht wirklich schön. Kalabrien gefällt uns insgesamt nicht. Es sieht alles sehr ungepflegt und ärmlich aus, wird auch das „Armenhaus Italiens“ genannt. Santa Maria di Leuca gehört aber zu Ampulien. Scheint ein Badeort für Reiche zu sein. Viele tolle Villen, aber kaum Geschäfte. Hier im Hafen kommt alles an auf dem Weg nach Griechenland oder von dort kommend, ebenso auf dem Weg in die Adria oder von dort kommen. Wetterbedingt machen wir wieder etwas Pause, ehe es dann am Freitag nach Griechenland geht. Sind schon ganz gespannt. Wollen Zwischenstopp auf einer kleinen Insel vor Korfu machen, dann ist der Weg nicht ganz so weit. Alle, die wir hier treffen, berichten uns nur Gutes von Griechenland. Soll vor Allem günstiger sein als das doch teure Italien. Wir werden berichten!