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Cartagena, Winter

IMG_1927So sieht es in Cartagena am 18.11.2017 aus, immer noch sehr sommerlich! Tagsüber reichen noch kurze Sachen, lediglich abends ist dann eine Jacke sinnvoll, aber auch abends sitzen wir noch in großer Runde draußen. Es ist immer noch sehr gesellig im Hafen. Die Tage vergehen wie im Flug, Langeweile kommt nicht auf. Einmal durch die ganzen gemeinsamen Aktivitäten, aber natürlich auch, weil einfache Dinge, wie Waschen oder Einkaufen, einfach mehr Zeit brauchen. Aber das ist ok so.

Das Beste ist aber das internationale „Social Life“. Es gibt so viele interessante Menschen aus aller Welt. Und egal, ob wir gemeinsam in die Stadt gehen, oder Musik machen, grillen, es macht einfach nur Spass. Dazu das immer tolle Wetter. Das hebt die Laune doch ganz gewaltig. Sind nach wie vor von unserer Entscheidung überzeugt!

Cartagena

Wir wollten uns nochmal,zu Wort melden, auch wenn es jetzt im Winterlager ruhiger wird. Obwohl, eigentlich nicht. Hier ist immer etwas los, wöchentliches Barbecue am Sonntag, mittwochs Tapasnight, Freitags happy Hour, artet glatt in Freizeitstress aus😂 Aber bei immer noch schönstem Sommerwetter bis 26 Grad macht das so richtig Spass! Bis jetzt sind wir noch gar nicht zu den geplanten Arbeiten gekommen, aber wenn es irgendwann kühler wird, klappt das auch noch. Im Moment genießen wir diesen tollen „Herbst“. Zwischendurch fahren wir mit dem Dingi raus zum Tauchen oder Schwimmen! Das Wasser hat noch angenehme 24 Grad. Wenn wir uns da so das Wetter in Deutschland angucken , brrrrrrr.

 

 

Von Calpe nach Cartagena

Weiter ging es von Calpe nach Alicante, dort ging unser Gast Ralf nach fast 3 Wochen wieder von Bord, der Arme! Wir waren von Alicante etwas enttäuscht, hat uns nicht so gut gefallen. Haben uns dann aufgemacht zum Mar Menor, dem größten Binnensalzmeer Europas. Man muss durch eine Brücke rein, die alle 2 Stunden öffnet. Wegen viel Wind waren wir erst im Hafen, danach wollten wir einige Tage im Mar Menor ankern. Lt. Information sollte es kristallklares Wasser und Seepferdchen geben. In der Realität sah das Wasser aus wie im Ijsselmeer und auf der Insel lauter tote Vögel. Da fühlten wir uns nicht wohl! Daher noch eine Nacht in den Hafen und dann am Freitag auf nach Cartagena, da es dazwischen keine Häfen/Ankerbuchten für uns mehr gab.

Sind dann gestern hier in Cartagena angekommen, es ist eine alte Stadt, die über 2000 Jahre alt ist, liegt in einem großen Naturhafen. Haben dann mal die zukünftige Heimat für die nächsten 6 Monate erforscht: seeehr schöne Stadt. Auch hier im Hafen gibt es viele Aktivitäten, z.B. Jeden Sonntag gemeinsames Grillen,  Mittwochs Zug durch die Tapasbars, und vieles mehr. Wir freuen uns auf die Zeit hier. Auch am Boot ist einiges zu tun, Zeit genug, sowie schönes Wetter dazu haben wir hier ja genug

Insgesamt haben wir 1.993 Seemeilen, oder für die Landratten 3.694 km zurückgelegt. Dabei haben wir in 45 verschiedenen Häfen gelegen und die dazugehörigen Städte besichtigt. Es war eine tolle Zeit mit spannenden Erlebnissen, interessanten Orten und netten Menschen .

 

 

Von Valencia bis Calpe

Haben in Valencia noch ausgiebig Sightseeing gemacht. Neben dem Aquarium ist die Altstadt wunderschön, zwar 5 Kilometer vom Hafen weg, aber traumhaft. Ist mit dem Bordfahhrad aber noch gut zu schaffen. Unsere Biministange haben wir auch erfolgreich geborgen durch einen etwas längeren Tauchgang! Ausrüstung an Bord ist schon sinnvoll.

Von hier aus ging es am Montag weiter nach Gandia. Netter Hafen mit Swimmingpool, Stadt auch ganz ok. Nächste Station dann Javea! Dort gingen wir optimistisch vor Anker, bzw. an eine Boje. Schnorcheln und Schwimmen perfekt! Für nachts war kein Wind angesagt. Beim abendlichen Bundesligaspiel wurde es schon etwas schaukelig, aber wir dachten ja, der Wind geht weg. Ging er auch, merkten wir spätestens als das Boot immer gegen die Boje schlug. Auch sonst schien das ganze Mittelmeer in unsere Bucht zu wollen, so schaukelte es, war eine Nacht mit zu wenig Schlaf! Drum beschlossen wir, doch am nächsten Tag wieder in einen Hafen zu fahren und entschieden uns für Moraira! Auch am Cap Nao. Ein schöner Hafen in einem wunderschönen Städtchen. Lecker zu Abend gegessen, Eisdiele auch genial.

Heute ging es dann ganze 6 Meilen weiter, nach Calpe. Vor dem Einlaufen nochmal vor Anker gegangen zum Schwimmen. Stadt nicht so schön, viele Hochhäuser,teurer Hafen,  aber schön gelegen am Fuße eines Berges. Insgesamt waren das 69 Seemeilen.

Valencia

Seit Tarragona sind wir nun 137 Seemeilen gesegelt/motort, je nach Wind. Über Ametlla, (teuer, ganz nett) Benicarlo, teuer und nicht schön, dann Burriana (günstig, nicht besonders schön, sind wir nun in der Nordmarina von Valencia, der Hafen, der am Nächsten zur Stadt liegt. Hier sind wir gestern angekommen und haben dank Reservierung einen schönen Platz. In der ganzen Region, auch den Häfen gibt es Sprachprobleme, da hier leider kaum jemand etwas anderes als spanisch spricht, aber irgendwie klappt es immer. Die Stadt ist wohl trotzdem weit weg, zu Fuß wird das nix. Wollten heut morgen bei Bewölkung eigentlich in das tolle Aquarium hier, haben das aber erstmal verschoben, da heut nacht ein dicker Sturm losging, und wir das Schiff grad nicht alleine lassen wollen. Eine Stange unseres Biminis liegt bereits im Wasser, Tauchgang folgt, sobald es sich etwas beruhigt. Da wir noch bis Montag bleiben, sitzen wir den Sturm erstmal aus. Die Marina ist auch sehr günstig mit 23 Euro! In den Häfen auf dem Weg hierhin haben wir, obwohl es nichts besonderes gab, bis zu 64 Euro gezahlt!

Die tolle Altstadt erkunden wir dann ab Morgen.

Tarragona

Wir haben jetzt 5 sehr schöne Tage in Barcelona verbracht! Einfach eine tolle Stadt! Seit Dienstag ist auch unser lieber Freund Ralf an Bord, segelt nun mit uns in Richtung Winterlager und verbringt seinen Urlaub an Bord der Amica.

Gestern ging es bei schönstem Wetter 49 Seemeilen in Richtung Tarragona. Es war so warm, dass wir kurz vor dem Hafen erstmal einen Schwimmstopp eingelegt haben. Wir werden auf jeden Fall drei Nächte liegenbleiben, da es einen kräftigen Mistral geben soll, und wir ja auch Tarragona besichtigen wollen. Es ist eine schöne, antike Stadt. Heute nachmittag gab es dann mal mehr Wind, aber noch nicht so richtig, mal schaun. Haben die Stadt erkundet, sehr schön! Lecker Fisch gegessen haben wir auch.

Hoffen, dass es am Montag weitergeht, aber da sind sich die Wetterberichte noch nicht so ganz einig.

 

AMICA in Barcelona

Am Dienstag sind wir von Mallorca aufgebrochen, etwas früher als geplant, aber die Wind-/Wetterprognose sah etwas stürmisch und Gewittrig aus. Da wir in Barca reserviert hatten, um hier Besuch aus Deutschland aufzunehmen, wollten wir dann auch da sein! Die Überfahrt barg einige Hindernisse: erst brach mir der Flaggenstock beim Aufholen des Dingi ab, das Großsegel wollte nicht raus , dann hab ich nach dem Mittagsschlaf das Rumpffenster im Vorschiff aufgelassen, das Bett war in der nächsten Nacht nicht zu gebrauchen, sowie diverse Kabel und Stecker fanden Salzwasser auch nicht gut, Bilgen voll…

Klaus hatte unterwegs eine Walsichtung und einen Schwertfisch, leider nicht lange genug zum fotografieren. Zum Schluss muckte dann noch der Motor und ging beim Anlegen aus – Kraftstofffilter!

Wir sind gegen Mitternacht in Badalona eingelaufen, denn hier kannten wir uns aus! Den nächsten Tag haben wir dann gebraucht, um klar Schiff zu machen, die nächsten zum Waschen, einkaufen etc. Heute ging es dann 5 Seemeilen nach Barcelona, liegen mitten im Zentrum – sehr schön. Können viel zu Fuß machen. Heute schon ausgiebig unterwegs gewesen. Hier bleiben wir erstmal bis einschließlich Donnerstag . Dann geht es weiter Richtung Süden.

 

 

Alcudia

21039620_1323411377805304_666760156_nNachdem wir eine sehr schöne Woche in der Bucht von Pollenca verbracht haben, ging es dann gestern eine Bucht weiter: 12 Seemeilen nach Alcudia.  Hier ankern deutlich weniger Yachten, und nicht so viele Tageslieger und Jetskies. Dadurch liegt man hier wesentlich ruhiger. An Land mit dem Schlauchboot ist auch nur ein Katzensprung. Und am benachbarten Hotel hat Toni seinen privaten Pool gefunden! Dafür ist uns in Port Alucudia eindeutig zu viel Trubel und Touriläden mit gefälschten Markensachen.

Heute waren wir in  Alcudia selbst, mit dem historischen Stadtzentrum,das ist sehr schön, tolle Atmosphäre, zudem ein sehr schöner Markt. Da laufen wir gerne die 1,8 km hin. Waren bestimmt nicht das letzte Mal dort!

Mallorca/ Pollenca

Nachdem das Wetter sich wieder stabilisiert hat, und der Wind nicht mehr so stürmisch ist, sind wir am Sonntag morgen um 4.15 Uhr ausgelaufen mit Ziel Mallorca.

Aus Badalona im Dunkeln auszulaufen ist gar gar kein Problem und so nahmen wir direkt Kurs Cap Formentor. Das erste Highlight hatten wir um 7.00 Uhr, als plötzlich zwei Delfine neben dem Boot auftauchten und Spass hatten, mit der Amica zu schwimmen! Weiter ging es mit leichtem Wind, sodass wir etwas Motorunterstützung brauchten. Sonst kommen wir nicht mehr im Hellen an. Um 11.00 Unr das nächste Highlight: eine Wasserschildkröte direkt neben uns, einfach nur schön. Der Tag vergeht schnell mit Segeln, Essen, und auch im Wechsel einem Nickerchen. Es ist wohl etwas mulmig, plötzlich 2000 Meter Wasser unter dem Kiel zu haben. Ab Mittag kommt mehr Wind, sodass wir mehr segeln können, auch wenn der Wind ziemlich von Vorne kommt. Am Nachmittag nimmt der Wind deutlich zu, sodass wir immer schneller werden, trotzdem erreichen wir Cap Formentor im Nordosten Mallorcas erst gegen 21.00 Uhr und bis wir in der Bucht von Pollensa sind, ist es quasi dunkel, daher entscheiden wir uns für die Cala Formentor, eine wunderschöne Bucht, aber nicht zum Ankern, sondern mit kostenpflichtigen Bojen. Wir denken, eine Boje angeln ist im Dunkeln einfacher, als zu sehen, wie der Anker liegt! Schon gespenstisch, so im Dunkeln, plötzlich taucht eine Boje vor uns auf, sowie ein anderes Boot, beides hab ich aber auf dem Bug grad noch rechtzeitig gesehen. Das Angeln der Boje klappt dann aber prima und um 21.45 liegen wir fest.

Da hier aber das Anlanden mit Beiboot und Toni schwierig ist, und ich zudem beim ersten Schwimmen eine Feuerqualle treffe, verlegen wir nach dem Frühstück in die Bucht von Pollensa vor Anker. Hier wird erstmal ausgiebig geschwommen.

Am Nachmittag geht es dann mit dem Dingi an Land und in die Stadt, wobei es da echt Parkprobleme am Dingiplatz gibt. Aber wir quetschen uns da noch rein.

HIer werden wir erstmal ein paar Tage bleiben, liegen gut!

Badalona

Am Donnerstag sind wir früh um 8.00 Uhr in Estartit gestartet. Wir wollten nach Tossa de Mar an der Costa Brava. Der Wind frischte auf, und wir segelten zügig vor dem Wind, nur mit Genua. Leider nahm der Seegang zu und stand genau auf die Buchten der Costa Brava. Ankern fiel damit für uns aus, da es zu sehr schaukelte und 100 Euro für einen Liegeplatz im Hafen war uns denn dann auch zuviel. So beschlossen wir, weiter zu segeln nach Badalona, kurz vor Barcelona. Von unseren neuen Segelfreunden Harm und Karin hatten wir die Erlaubnis, deren Liegeplatz in Badalona zu benutzen, sowie die Zugangskarte für den Hafen.

Leider liess der Wind am späteren Nachmittag nach, sodass der Motor mitlaufen musste. Nach 66 Seemeilen kamen wir gegen ca. 19.30 Uhr in Badalona an. Da die Prognose für die nächsten Tage auf Mallorca viel Wind vorhersagt, haben wir beschlossen, hier ein paar Tage zu bleiben. Und der nächste Gitarrenladen war auch nicht weit, sodass keine Langeweile aufkommt. Der Strand ist auch direkt um die Ecke, das Wasser sehr warm mit 27 Grad. So können wir es aushalten! Wohl mächtig warm zur Zeit, soll sich aber langsam wieder etwas abkühlen.