Winter in Cap d‘Agde und Deutschland

Es ist viel passiert in den letzten Wochen sein wir in Cap d‘Agde sind:

Zunächst flog ich nach Deutschland, um ein Auto zu kaufen. (Klaus fliegt ja nicht wirklich gerne). Mit dem Auto dann zurück zum Boot und dann alle zusammen für knapp 2 Wochen nach Deutschland. Hier gab es wieder den gewohnten Terminstress. Es fiel die endgültige Entscheidung, im nächsten Jahr zurück nach Deutschland zu gehen (aus gesundheitlichen Gründen). Der Plan war, ein Haus an der deutschen Küste zu mieten und das Boot zurück nach Holland zum Verkauf zu bringen. Zurück wieder an Bord fingen wir an, uns umzuschauen. Dies führte dazu, dass wir die Idee bekamen, uns nicht als Mieter zu eignen. Also „nur“ mal gucken nach Kaufobjekten. Dann passiert es natürlich, dass da was bei ist, wo man denkt: das ist es! Also kurzfristig eine neue Reise nach Deutschland, diesmal Norddeutschland geplant, Ferienwohnung gebucht und 2 Wochen nach der Rückkehr aufs Boot wieder los. Zwischendurch noch in Sete meinen Geburtstag mit lecker Muscheln essen gefeiert. Sete hat eine sehr schöne Altstadt und ist einen Besuch wert! Dieses Haus war es natürlich nicht, dafür aber ein anderes, für eine Besichtigung betreibt man ja den Aufwand nicht. Durch den Kauf verlängerte sich natürlich unser Aufenthalt, auf dem Rückweg noch nach Neuss, mal endlich wieder auf einen deutschen Weihnachtsmarkt😂. Jetzt sind wir seit einer knappen Woche wieder an Bord. Am 15.2. steht dann der Umzug nach Schlewig-Holtstein an, ehe wir im April das Boot zurück nach Holland wieder durch die Kanäle überführen. Es waren 3 tolle Jahre mit vielen Erlebnissen, Menschen und Orten. Wir sind froh, dass wir das gemacht haben. Gerne wären wir weiter gefahren, aber es kam halt anders. Jetzt kommt ein neuer Abschnitt, mal sehen, was der uns alles bringt.

Kaum wieder an Bord hatten wir einen heftigen Sturm mit 55 Knoten (Windstärke 10). Mitten in der Nacht bricht 2 Schiffe weiter der Steg, da das Boot außen schlicht zu groß und schwer war. In der Folge lagen dann alle Boot auf uns. Das ganze mit mächtig Schräglage. Da wir nicht wussten, wie lange unser Seitensteg das noch hält, wurden die Hunde und ich ins Auto evakuiert. Wir haben natürlich direkt Hilfe gerufen, es kamen dann 2 Wachleute. (Marineros arbeiten inFrankreich nachts nicht), die riefen den Chef des Hafens und gemeinsam gelang es dann, den Steg zu sichern und uns zu entlasten. Leider haben wir natürlich Schäden am Boot. Jetzt geht der Stress mit Versicherung und Hafen los, den ja eigentlich die Schuld trifft, da der Platz für das große Boot nicht geeignet war. Mal sehen, was draus wird.

Ansonsten haben wir einen sehr schönen kleinen Weihnachtsmarkt hier im Hafen, auf dem es sogar sehr leckeren (weißen) Glühwein gibt.

Wir wünschen Euch nun Allen ein schönes, stressfreies Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir selbst sind am 26.12. 1000 Tage auf unserer Amica! Das muss gefeiert werden.

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