Wir sind seit ca. 2 Wochen wieder unterwegs. Erstmal gab es in Aranci noch einiges an Action: starker Mistral, Feuerwerk und voll wie nie. Wir waren nur ca. 3 Wochen später als letztes Jahr dort, aber was für ein Unterschied. Nach insgesamt 2 Wochen beschließen wir daher, weiter zu ziehen. Zunächst geht es nach Cannigione, oben am Maddalena Archipel. Auch hier ist natürlich jede Menge los. Bei einem erneuten Mistral gehen wir mal für eine Nacht an die Boje (mit 50 Euro ein richtiges Schnäppchen 😢). Nach ein paar Tagen dann auf nach Korsika. Die Überfahrt ist der Wahnsinn😡 was da an übermotorisierten Motoryachten ohne Rücksicht auf die riesigen Wellen, die die produzieren, in nächster Nähe an uns vorbeikachelt, ist unvorstellbar! Das haben wir so noch nicht erlebt. In der eigentlichen Zielbucht tobte der Mob, aber gleich um die Ecke gab es zum Glück eine ruhige Ankerbucht. Am nächsten Morgen wollten wir weiter, eigentlich in einen Hafen, da es an der Ostküste Korsikas weiter hoch keine geschützten Buchten gibt. Reservierung gibt es in der Hochsaison aber dort nicht, wir sollten immer wieder anrufen, aber nichts frei. Da es ruhig war, haben wir dann doch geankert. Dafür fanden wir dann am nächsten Tag einen kleinen Hafen, der Platz für uns hatte. Lediglich die Einfahrt, schmal mit nur 2,10 Wassertiefe, war nicht der Burner. Aber bei dem ruhigen Wetter kein Problem. Jetzt konnten wir Wasser Bunkern und auch das Schiff mal wieder Süßwassern. Von hier aus hatten wir dann eine schöne Überfahrt nach Elba. Auch der Wind passte mal. Wurde auch Zeit, da Korsika wieder einen neuen Mistral erwartete. Hier liegen wir zur Zeit vor Campo Marina, einem hübschen Dorf mit netten Geachäften und endlich mal wieder einem gut sortierten Supermarkt. Wohl ist der Ankerplatz mächtig voll mit über 100 Booten. Die Italiener sind da auch total schmerzfrei: egal wie voll und ob schon dunkel, mitten rein und weit nach Vorne. In den nächsten Tagen werden wir weiter die Insel erkunden, zunächst Porto Azzurro, dann die Hauptstadt der Insel, Porto Ferraio. Dann geht es langsam weiter Richtung Festland.