Weiter ging es von Lefkas nach Meganisi. Dort fanden wir die Buchten aber nur so mittelprächtig: kaum Wind, dadurch sehr heiß, und viele Wespen. Also nach 2 Tagen weiter in den Süden von Lefkas, nach Vasiliki. Hier hatte es uns auf unserer Quadtour sehr gut gefallen. Als wir ankamen, war es jedoch schon deutlich voller geworden. Vor Allem die Charterboote voller Männercrews machten uns echt Freude, erst lärmende Holländer, dann Özis. Aber ansonsten war es hier echt nett., und es gab sehr gute Restaurants. Es ist einfach zu warm zum Kochen! Von hier segelten wir weiter zur Insel Ithaka. Dort trafen wir alte Bekannte aus Cartagena wieder. Aber auch hier waren die Ankerbuchten nicht so prickelnd. Meist nur mit Landleinen anzufahren, da sehr tiefes Wasser, bzw. Schnell und steil abfallender Grund. Nachdem wir dann in der Hauptstadt Vathi waren, haben wir entschieden, dass es uns Segel-und ankertechnisch doch in Italien besser gefällt. Von den Menschen her, und auch in Punkto Sauberkeit und Einkaufsmöglichkeiten, ebenso wie die Verständigung gefällt uns eigentlich Griechenland besser. Aber mächtig voll, schlechte Windverhältnisse, sowie extrem viele ,teils sehr rücksichtslose Charterboote lassen uns diese Entscheidung treffen. Auf dem Rückweg geht es dann nochmal auf die Insel Paxos, dieses Mal nach Lakka. Dort gibt es ausnahmsweise mal Türkises Wasser und ein wunderschönes Städtchen. Aber entsprechend überfüllt ist es auch vor Anker. Hier bleiben wir 2 Tage und genießen das traumhafte Wasser. Dann nochmal nach Korfu Stadt, dort wird bei Lidl für den weiteren Törn gebunkert. Leider haben wir (wie alle anderen auch) das neue Schild im Stadthafen übersehen, wonach nun das Anlegen verboten ist. Prompt kommt die Port Police. Freundlicherweise dürfen wir noch Warten. bis der stürmische Wind abflaut, müssen aber am Abend trotzdem noch raus. Also gegen 20.30 Uhr um die Ecke in die nächste Ankerbucht. Da der Wind nächsten Tag noch nicht so gut ist, um rüber nach Italien zu segeln, wechseln wir nochmals den Ankerplatz. Eigentlich eine schöne Bucht, gäbe es da nicht bis weit in den späten Abend einen Shuttleservice zu den Tavernen in den Nachbarbuchten. Diese Boote kennen nur Highspeed mit entsprechenden Wellen. Gestern hatten wir dann einen ruhigen Törn nach Othonoi, einer kleinen Insel. Hier sind wir erstmals in Griechenland gelandet, und hier beenden wir nochmal mit einem leckeren griechischen Essen unsere Zeit hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Heute sind wir dann die 50 Seemeilen nach Italien 🇮🇹 gesegelt. Der weitere Weg führt uns in den nächsten Tagen die Küste runter nach Sizilien.