Da für den Freitag, 6.7. Sturm bis Windstärke 9 angesagt war, machten wir uns auf Empfehlung auf nach Porto Vecchio. Auch hier ist die schöne Altstadt auf dem Berg oben, wir unten😬 .Trotzdem haben wir den Aufstieg gemacht, sehr schöne Altstadt. Aber wir fühlten uns hier nicht so wohl, da das Wasser nicht gerade zum Schwimmen einlud. Auch die gestrandete Ketch gab uns zu denken. Es tat uns in der Seele weh, da wir das gleiche Boot lange gefahren sind. Also segelten wir wieder zurück in den Golfo Sant Manza an der Südküste, ans Capo Bianco, traumhaftes Wasser. Sah auch geschützt aus. Komischerweise liefen am Tag vor dem Sturm alle Boote aus. Also entschieden auch wir uns, rüber nach Sardinien zu segeln,wo schon Bekannte von uns Lagen. Es war ein toller Törn, auch die Windrichtung passte ausnahmsweise 🤗. Es ging nach Cannigione, ans Festland vor dem Maddalena Archipel. Denn den sollte es am härtesten treffen, also lieber meiden! Cannigione ist ein kleines, aber feines Städchen, und es gibt alles, was man braucht. Den Sturm haben wir mit viel Ankerkette gut überstanden, er ging fast 2 Tage. Wir waren alle froh, als er durch war, und gingen erstmal mit 3 Pärchen lecker Pizza essen! Da es uns hier gut gefällt, und wir viel Zeit haben, entschieden wir, noch etwas zu bleiben, zumal heut wieder viel Wind ist. Wollen, in Abhängigkeit vom Wind, Montag weiter. Den Archipel sparen wir uns für den Herbst auf, ist grad einfach zu voll. Es geht erstmal rund Sardinien. Voll und teuer ist es grad überall, wobei einige Orte alles übertreffen: in Porto Cervo würden wir über 300 Euro für eine Nacht zahlen, Ankern verboten, an der Boje noch 140 Euro, da segeln wir dann mal einfach dran vorbei!