Mallorca/ Pollenca

Nachdem das Wetter sich wieder stabilisiert hat, und der Wind nicht mehr so stürmisch ist, sind wir am Sonntag morgen um 4.15 Uhr ausgelaufen mit Ziel Mallorca.

Aus Badalona im Dunkeln auszulaufen ist gar gar kein Problem und so nahmen wir direkt Kurs Cap Formentor. Das erste Highlight hatten wir um 7.00 Uhr, als plötzlich zwei Delfine neben dem Boot auftauchten und Spass hatten, mit der Amica zu schwimmen! Weiter ging es mit leichtem Wind, sodass wir etwas Motorunterstützung brauchten. Sonst kommen wir nicht mehr im Hellen an. Um 11.00 Unr das nächste Highlight: eine Wasserschildkröte direkt neben uns, einfach nur schön. Der Tag vergeht schnell mit Segeln, Essen, und auch im Wechsel einem Nickerchen. Es ist wohl etwas mulmig, plötzlich 2000 Meter Wasser unter dem Kiel zu haben. Ab Mittag kommt mehr Wind, sodass wir mehr segeln können, auch wenn der Wind ziemlich von Vorne kommt. Am Nachmittag nimmt der Wind deutlich zu, sodass wir immer schneller werden, trotzdem erreichen wir Cap Formentor im Nordosten Mallorcas erst gegen 21.00 Uhr und bis wir in der Bucht von Pollensa sind, ist es quasi dunkel, daher entscheiden wir uns für die Cala Formentor, eine wunderschöne Bucht, aber nicht zum Ankern, sondern mit kostenpflichtigen Bojen. Wir denken, eine Boje angeln ist im Dunkeln einfacher, als zu sehen, wie der Anker liegt! Schon gespenstisch, so im Dunkeln, plötzlich taucht eine Boje vor uns auf, sowie ein anderes Boot, beides hab ich aber auf dem Bug grad noch rechtzeitig gesehen. Das Angeln der Boje klappt dann aber prima und um 21.45 liegen wir fest.

Da hier aber das Anlanden mit Beiboot und Toni schwierig ist, und ich zudem beim ersten Schwimmen eine Feuerqualle treffe, verlegen wir nach dem Frühstück in die Bucht von Pollensa vor Anker. Hier wird erstmal ausgiebig geschwommen.

Am Nachmittag geht es dann mit dem Dingi an Land und in die Stadt, wobei es da echt Parkprobleme am Dingiplatz gibt. Aber wir quetschen uns da noch rein.

HIer werden wir erstmal ein paar Tage bleiben, liegen gut!

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