Haute Seine und Yonne

Gestern Morgen, Montag, stand der Abschied von Paris auf dem Programm. Der gestaltete sich noch spannend! Direkt gegenüber von uns waren im Hafen Dreharbeiten. Beim Bezahlen erfuhr ich dann, dass da für den neuen Mission Imposaible 6 gedreht wird, im Tunnel, den man vom Hafen aus befährt, und das für uns gesperrt ist. Zum Glück wollten wir Vorne raus, durch die Schleuse. Mit Genehmigung der Polizei und des Zivilschutzes durften wir dann auslaufen. Fuhren dann weiter bis um 20.30 abends und parkten mangels Möglichkeit direkt an einer Wassertankstelle. Hier fielen wir heute Morgen um 6.30Uhr aus dem Bett, weil auch eine Peniche tanken wollte und wir da lagen. Also aus dem Bett, Platz machen, danach selber tanken und los geht es um 7.30 Uhr. Nach einer Stunde ereichen wir die Yonne und ihre fiesen Schleusen mit schrägen Wänden! Entweder frei in der Mitte halten, oder, falls vorhanden,,an einer Peniche festmachen, oder in einigen gibt es für de Sportschiffahrt einen Schwimmsteg. Mussten viel warten wegen der Berufsschifffahrt, drum haben wir unser Ziel Migene auch noch nicht erreicht.

Vor einer Schleuse gab es dann noch einen Adrenalinschub: mussten einem Frachter , der aus der Schleuse kam, ausweichen. Mittendrin gab es plötzlich einen deutlichen Hopser und wir saßen auf einem Kiesberg! Der Bug stand richtig hoch. Wir kamen weder mit Maschine noch einem Staken frei. Also die Schleuse angesprochen, der Schleusenwärter hatte zum Glück Zugang zum Wehr, und gab uns etwas mehr Wasser unter den Kiel, bis wir wieder schwammen .

Den Krantermin für das neue Bugstrahlruder haben wir auf Donnerstag verschoben. Bis wir da morgen ankommen, ist es wohl auch wieder nachmittag. Danach haben wir dann keinen Termin mehr, und können fahren wie wir wollen.

Hinterlasse einen Kommentar