Von Maastricht nach Huy

Heute morgen haben wir uns denn auch von den Niederlanden verabschiedet! Es ging in Richtung Namur. Tagesziel Huy, 30 km vor Namur

Gleich mit der ersten Schleuse waren wir in Belgien und das Tagesabenteuer ging los. Die Schleuse hatte 12 Meter Steigung und ging ab wie ein Turbo. Unsere Schleusenhaken und das ganze Schiff waren kaum zu halten. So passierte was kommen musste: mein Schleusenhaken verhakte sich, kam unter Wasser und war nicht mehr loszukriegen, also erstmal eine Leine um den Poller, es folgten weitere Versuche, aber der Haken hing fest! Also seine Leine irgendwo festgebunden. Wir fuhren dann aus der Schleuse und machten gleich wieder fest. Ich ging dann mal zum Schleusenhaus und fing mir erstmal einen Anschiss ein, weil wir uns nicht, als die Schleuse oben war, angemeldet haben, so mit Stempel und Allem😬 Also erledigte ich dies pflichtgemäß und erzählte dann von unserem Schleusenhaken, den wir ja noch viele Male benötigten. Der nette Schleusenwärter kam mit und versuchte, mit seinem langen Haken sein Glück. Auch das scheiterte. Jetzt führ ein Ausflugsdampfer ein, legte aber zu weit hinter unserem Haken an. Der Schleusenwärter versuchte, den Kapitän zu erweichen, rückwärts zu fahren, dieser zierte sich zunächst, war dann aber doch so nett! Unter goßem Applaus der Passagiere kam unser Haken dann frei.

Danach lief alles super. Viel Schönes gab es nicht zu sehen! Schon gar nicht das Atomkraftwerk Tihange😩

Aber kurz hinter Huy, nach gesamt 4 Schleusen, ca. 25 Metern nach Oben und 65 km Tagesetmal haben wir einen sehr schönen kleinen Hafen gefunden, mit großer Hundewiese für unseren Bootsmann Toni.  Das Wetter war ein Traum heute, daher gabs auch Sonnenbrand😂

Ein Kommentar zu „Von Maastricht nach Huy

  1. Bon soire, mes amis!
    Habe mich mit Vergnügen in deinen Blog vertieft. Tja, Schleusenhaken haken schon mal in Schleusen. Aber ohne den Fenderknotenschein bist du ja darauf angewiesen. (Ha, ha)
    Ihr kommt ja gut voran. Und nach dieser Fahrstuhlerfahrung kann euch wohl so schnell nichts mehr schrecken. Wünsche euch weiterhin eine gute und komplikationslose Reise. Genießt das schöne Frankreich mit einem Schlückchen guten Weins.
    Ahoi und gutes Wetter! Bis zum nächsten mal, Manfred.

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